07. 07. 2020 18h00

 

„Wer das Corona-Virus fürchtet, durchschreite das Haustor nie“… „Nehmt uns in euren Härtefond auf“ … „La Corona ohé, einmal muss es vorbei sein“ – seit Mitte März streamt der vielseitige Bassbariton Max Sahliger fast täglich Coronasongs (c) auf seinem Facebookprofil. Ob Wagner, Mozart, Lortzing, The Kelly Family, Georg Danzer, Helene Fischer, … oder auch einmal ein Gedicht, oder eine Anekdote aus der Opernwelt, Max Sahliger hat nun ein abendfüllendes Cabaretprogramm daraus zusammengeschneidert und garantiert gemeinsam mit Wolfgang Fritzsche am Klavier für einen vergnüglichen Abend.

Max Sahliger, Bassbariton, Gitarre und Konzept
Wolfgang Fritzsche, Klavier

Eintritt: freie Spende (empfohlen 15 €), Anmeldung unbedingt erforderlich

 
 

Über die Künstler

 

Der Wiener Bassbariton Max Sahliger studierte Oper an der Konservatorium Wien Privatuniversität (heute MUK), sowie Theater-Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Zu seinen zahlreichen Auftritten der letzten 15 Jahre zählen u.a. der Sprecher in Mozarts „Zauberflöte“, Prospero in Donizettis „Viva la Mamma“, Mr Budd in Brittens „Albert Herring“, Balthazar in Menottis „Amahl and the night visitors“, Crespel in „Les Contes d’Hoffmann“, Kerkermeister in Orffs „Die Kluge“, Dottore Grenvil in Verdis „La Traviata“ (Japantournee), Bauer Mecke und Lehrer Lämpel in „Max und Moritz“ (Opernfestspiele St. Margarethen), Partien in „Parsifal“ und Salome“ an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und Duisburg, Mesner und Sciarrone in Puccinis „Tosca“ (Japantournee, Europatournee), Ministerpräsident in Lehars „Zarewitsch“ (Europatournee), Bürgermeister in Zellers „Der Vogelhändler“ (Europatournee), sowie der Landgraf („Tannhäuser“) und Wotan („Ring des Nibelungen“) im LEO Theater, um nur einige wenige zu nennen. Konzerttourneen führten ihn u.a. nach Belgien, Deutschland, Japan, die Schweiz u.a.
Von 2011-2018 war er fixes Ensemblemitglied des heiteren Kontrastprogramms, seit 2019 Gastsolist ebenda.
Während der Coronakrise streamte er täglich Coronasongs und schuf damit ein neues Cabaretprogramm, welches er erstmals abendfüllend im Kulturzentrum Redtenbach zum Besten geben wird.
 
 
 
 
 

Wolfgang Fritzsche wurde in Wien geboren. Er studierte Orgel und Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Von 1997 bis 2002 war er Korrepetitor und Leiter des Kurorchesters in Meran, Südtirol, ferner auch Korrepetitor bei der Musikwerkstatt Wien (Opern des 20. Jahrhunderts).
Er arbeitete als Korrepetitor am Stadttheater Klagenfurt, der Volksoper Wien und dem Stadttheater St.Gallen, sowie bei den Musikfestivals Steyr, Retz, Jennersdorf, St. Margarethen und den Bregenzer Festspielen, Classionata Solothurn und bei der Polish Opera London.
Überdies übt er eine rege Tätigkeit als Liedbegleiter und Kirchenmusiker aus und arbeitet mit verschiedenen Chören und Gesangslehrern, wie KS Hilde Zadek, Gerhard Kahry, KS Wicus Slabbert, KS Eliane Coelho und Elisabeth Flechl.
Seit 2011 ist er musikalischer Leiter des Duo und der Gruppe Fritzsche-Gebauer, zahlreiche Konzerte in Österreich, der Schweiz und Deutschland
seit 2017 Zusammenarbeit mit mehreren Wienerlied Vereinen, 2018 musikalischer Leiter der Wiener Volkskunst, Konzertgestaltung und Förderung von Nachwuchskünstlern.
Künstlerische Arbeit mit arrivierten SängerInnen wie Bernarda Bobro, Stefan Cerny, Daniel Schmutzhard, Karl Michael Ebner, Jörg Schneider, Elisabeth Berry-Flechl und Markus Volpert.Gemeinsam mit Katharina J.A. Gebauer arbeitet er an einem umfassenden künstlerischen Konzept, das die Beschränkung musikalischer Sparten vermeidet, den Ausdrucksreichtum von U und E Musik kombiniert, die Möglichkeiten konzertanter und dramatischer Kunst mit schauspielerischen Aspekten vereint und die Grenzen zwischen geplanter Einstudierung und spontaner Kreativität verschwimmen läßt. Die improvisatorischen Möglichkeiten des Jazz fließen in die klassische Arbeit mit Notentexten ein, um die Lebendigkeit des Musikschaffens früherer Epochen aufleben zu lassen.

Termine

27.09.2020, 17h00
Das imaginäre Opernensemble
 
03.10.2020, 19h00
Music, Love and Wine
 
10.10.2020, 18h30
mit Peter + Monika Hana und Clemens Schaller
 
13.11.2020, 18h00

Kathleen Merken und Simeon Goshev

 

14.11.2020, 18h00

Alejandro del Valle-Lattanzio
 
 
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