6.11.2020  18h00
 

Die Komponistin Helene Pechoc-Matschek und ihr vergessenes Werk

 

Helene Pechoc-Matschek gehört zu den Vergessenen der österreichischen Musikgeschichte.

Sie veröffentlichte in den frühen 1920er Jahren ihre Lieder und Klavierstücke, mit denen sie sich vorwiegend an ein Publikum „in Schule und Haus“ wandte. Im Bestreben, Kinder und Erwachsene spielerisch an ernste Musik heranzuführen, schuf sie ein handwerklich sorgsam gearbeitetes Ouvre, dessen hohes kompositorisches Niveau aus heutiger Sicht überrascht:

Vokalwerke, die dem Kunstlied weitaus näher stehen als dem Kinderlied, mit originellen, pianistisch dankbaren Klavierparts von beeindruckendem Einfallsreichtum. Kleine musikalische Kostbarkeiten, welche die Vorgaben der Textvorlagen stets unterhaltsam und pointiert ausdeuten und amüsantes Hörvergnügen garantieren.

 

Ausführende:

Ingrid Stichauner, Mezzo

Thomas Schmidt, Tenor

De-Ru Kung, Klavier

 

 

 

Eintritt frei, freie Spende (empfohlen 15 €)

Anmeldung und Sitzplatzreservierung unbedingt erforderlich!

INGRID STICHAUNER (Mezzosopran)
wurde in Villach (Kärnten) geboren und begann bereits während ihrer Schulzeit am Perau-Gymnasium ihrer Heimatstadt mit regelmäßigen Gesangsauftritten bei Bällen, Hochzeiten und Galas (u.a. im Congress Center Villach). An der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien absolviert die Mezzosopranistin nach ihrem Studium der „Musikerziehung“ derzeit die Studienrichtung „IGP Gesang“ mit Schwerpunkt Klavier bei Annely Peebo. Als Mitglied des Wiener Domchores (2016-2017) nahm sie an zahlreichen Aufführungen im Wiener Stephansdom und im Musikverein teil. Im August 2016 verkörperte sie die Hauptrolle der Lisa im Musical „Die Kristallkönigin“ im Alten Theater Steyr im Rahmen des Musikfestival Steyr. Seit 2016 tritt die Sängerin regelmäßig bei szenischen Wienerlied-Abenden und Operettenproduktionen auf. Seit Anfang 2019 ist sie Mitglied des Ensembles „Schlüsselklang“ (Leitung: Raphael Schlüsselberg, Andreas Martel), gastierte im Juni 2019 bei der Oper Rund Um in der Operette „Die Fledermaus“ und sang im selben Jahr bei der Oper Klosterneuburg im Opernchor von „Hoffmanns Erzählungen“. Im August 2020 gründete sie die Band „The Crossover-Project“ und widmet sich seither mit viel Liebe als Sängerin und Pianistin auch dem Crossover Musikstil.

THOMAS SCHMIDT (Tenor)
stammt aus Norddeutschland und studierte nach der Matura „Regie“ am Max-Reinhardt-Seminar der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie die Studienfächer  „Schauspiel“ (bei Prof. KS Elfriede Ott und Prof. KS Fritz Muliar) sowie „Klassische Operette“ (bei Prof. Christian Pollak) am Konservatorium der Stadt Wien. Gesangsstudium bei Vera Nentwich und Mag. Gerald Trabesinger. Engagements führten ihn an verschiedene österreichische, deutsche und schweizerische Theater. Er gastierte mit Konzertprogrammen und literarisch-musikalischen Soloprogrammen u.a. beim KulTourSommer des Emslandes (D), beim IMPULSE-Festival (D), beim Festival für Gehobene Unterhaltungsmusik (CH) sowie in Wien bei den Veranstaltungsreihen des Franz-Lehar-Orchesters im Konzerthaus, des Bösendorfer-Saales, der Kalvarienberg-Kirche, der Arsenal-Kirche, der Brigittenauer Robert Stolz-Konzerte, der Beethoven-Gedenkstätte Floridsdorf, der Österreichischen Gesellschaft für Musik und bei Allegro vivo in Niederösterreich. In der Gesellschaft für Musiktheater ist er regelmäßig mit Liederabend (Schwerpunkt: Vergessene Romantiker) zu hören. Er sang zahlreiche (z.T. posthume) Uraufführen von Werken von u.a. von Heinrich Strecker, Leo Fall, Bruno Granichstaedten, Peter Kreuder, Herbert Seiter sowie der zeitgenössischen Komponisten Franz Eugen Dostal und Tung-Yeung Tsang.


DE-RU KUNG (Klavier)
wuchs in Kaohsiung (Taiwan) auf und wurde frühzeitig als musikalische Hochbegabung gefördert. Von 2012 an studierte sie an der Taiwan National University of the Arts „Klavier als Konzertfach“ bei Prof. Chia-Hui Tsai. 2015 kam sie im Rahmen des internationalen Erasmus-Programms als Austauschstudentin an die Musik und Kunst Privatuniversität Wien (MUK) zu Prof. Roland Batik. Sie absolvierte am selben Institut den Master-Studiengang „Klavier als Konzertfach“ bei Prof. Florian Krumpöck sowie seit 2017 den Master-Studiengang für Korrepetition (Lied und Oratorium) bei Prof. Ralf Heiber, welchen sie im Jänner 2020 erfolgreich mit Diplom abschloß.  Sie ist mehrfache Gewinnerin diverser taiwanesischer Wettbewerbe. In Wien trat sie bereits des öfteren als Solistin, Begleiterin und Kammermusikerin (mit dem Grace-Trio) auf, etwa in der Gesellschaft für Musiktheater, in der Österreichischen Gesellschaft für Musik und in der Beethoven-Gedenkstätte Floridsdorf.

 

Termine

ALLE TERMINE BIS AUF WEITERES ABGESAGT!
 
04.11.2020, 18h00
Cellomusik im Herbst
 
06.11.2020, 18h00
Helene Pechoc-Matschek
 
13.11.2020, 18h00
Kathleen Merken und Simeon Goshev
 

14.11.2020, 18h00

Alejandro del Valle-Lattanzio
 

20.11.2020, 18h00

Robert und Clara Schumann
 

29.11.2020, 17h00

mit DUO CELEO
 
 
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